In Sachen Passwörter

Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 15./16.6.19 berichtet über „Attacke aus dem Kinderzimmer“. Viele Daten von Politikern und Prominenten waren Anfang des Jahres gehackt worden. Es wurden finstere Mächte vermutet, aber nein, nun fand man heraus: es war ein Schüler, der nicht aufgab, bis er zu seinem Ziel kam.

Uralt-Passwörter in Uralt-Datenbanken schwirren im Netz herum – kostenlos. Diese Passwörter setzte er ein und hatte damit Erfolg.

Moral von der Geschichte: Auch wenn es sehr unbequem ist, seine Passwörter zu ändern, beweist leider dieser Vorfall wieder einmal die Notwendigkeit, Passwörter zu aktualisieren. Helfen können dabei Apps/Programme wie LastPass (21,00 €/Jahr – Nr. 1 Test der Zeitschrift CHIP 03-19 ) oder Dashlane (kostenlos – beim CHIP-Ranking Nr. 26). Natürlich bieten die kostenlosen Programme nur eingeschränkte Funktionen.


Fittes Gehirn – Fünf Empfehlungen

Ernst Pöppel, medizinischer Psychologe an der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität spricht sich für fünf Empfehlungen aus, um sich ein aufnahmefähiges Gehirn im Alter zu erhalten:

1. Erhalten Sie sich die Freude am Lernen – Neues aufzunehmen hält das Gedächtnisch frisch.

2. Geniessen im Hier und Jetzt – den Tag annehmen und abends Bilanz ziehen, ermöglicht Ihnen im Jetzt zu sein.

3. Ernst Pöppel spricht von der „kreativen informativen Müllbeseitigung“. Dazu gehört seiner Meinung nach, nur die positiven Erlebnisse zu speichern. Dazu gehört dann auch, mit möglichen Niederlagen leben zu können.

4. Herausforderungen wagen – wie z.B. der Umgang mit dem Smartphone. Die Abläufe eines solchen Gerätes sind überaus vielfältig. Denn dieses Gerät kann so viel wie ein Computer vor vier Jahren. Aber auch ein Instrument zu erlernen kann dazu gehören ebenso wie z.B. auch eine neue Fremdsprache.

5. Sport und Bewegung hält den Körper fit und auch den Geist (3 – 4-mal in der Woche Sport treiben ist wünschenswert).

(Quelle: Focus Online 1996-2011)


Aktive digitale Senioren – 08-04-19

In den sozialen Netzwerken wie Facebook oder WhatsApp sind 65 % der Senioren aktiv (Quelle: Bitkom Research)..

Kurznachrichten und Messengers (Nachrichtendienste) wie WhatsApp werden von 70 % der über 65jährigen genutzt.

Diejenigen, die keine Smartphones nutzen, geben zwei Gründe an:

  • Sicherheitsbedenken und
  • Zugangsschwierigkeiten

Diese Zielgruppe kann durch ein individualisiertes Training unterstützt werden. Mit einem täglichen ca. 10 Minuten-Training wird das Gerät Stück für Stück vertrauter.


Digitale Trends der nächsten Jahre

In naher Zukunft sind folgende Entwicklungen zu erwarten:

Spracheingabe mit Sprachassistenten wie Siri, Alexa, Cortana, aber auch Google/Voice Search, also Suchbegriffe bei Google über Sprache ermitteln

Direkte Kommunikation/Chatbots – Einsatz von (automatisierter) Kommunikation, z.B. bei Webseiten – ein Chatbot kurz Bot ist ein textbasiertes Dialogsystem, welches das Chatten mit einem technischen System erlaubt. Er hat je einen Bereich zur Textein- und -ausgabe, über die sich in natürlicher Sprache mit dem dahinterstehenden System kommunizieren lässt  (Quelle: Wikipedia)

Quelle: ber-IT